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"Diesmal kommt auch der Lutz"
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Erste EM, erste Olympische Spiele und jetzt das Debüt bei der Weltmeisterschaft - eine aufregende Saison endet für Sarah Hecken mit einem weiteren Höhepunkt. Nach Tallinn und Vancouver ist Turin für die Mannheimerin das nächste Forum, um in der Welt des Eiskunstlaufs auf sich aufmerksam zu machen. Im "Palavela", wo 2006 die olympischen Medaillen vergeben wurden, will die 16-jährige Deutsche Meisterin vom MERC von den guten und negativen Erfahrungen ihrer ersten Auftritte profitieren. "Diesmal möchte ich zwei absolut saubere Programme laufen", hat sie aus dem holprigen Start in Estland und Kanada mit jeweils hart bestraften Fehlern in der Kurzkür Lehren gezogen.
Doch dank ihrer Nervenstärke holte sie beide Male in der Kür noch kräftig auf, landete letztendlich bei der EM auf Platz 16, bei Olympia auf Rang 18. "Diesmal kommt dann auch der dreifache Lutz", hat sich Sarah für die WM fest vorgenommen. "Sie wird ihn auf jeden Fall springen - auch wenn sie stürzt", ist Coach Peter Sczypa fest überzeugt. Gewissheit gibt dem Erfolgsduo das nach den Olympischen Spielen ganz auf die beiden Programme konzentrierte Training. "Ich bin die Kür und Kurzkür häufiger als sonst durchgelaufen", fühlt sich die Elftklässlerin nun "ziemlich sicher".
Die Marschroute in Turin ist klar: Im Kurzprogramm am Freitag angreifen und Patzer vermeiden, um unter den 55 Starterinnen problemlos ins Finale der besten 24 zu kommen und sich für Samstag eine möglichst späte Startgruppe zu sichern. Wenn es gelingt, in der Kür dann noch eins draufsetzen, kann sich der Traum von einem Platz unter den besten 15 erfüllen.
Doch bis dahin ist es ein weiter Weg, denn im Gegensatz zu den Männern ist bei den Frauen die komplette Elite von Vancouver am Start. Einzig Bronzemedaillengewinnerin Joannie Rochette (Kanada) fehlt. Dafür plant Europameisterin Carolina Kostner, vor heimischem Publikum ihren olympischen Absturz (16.) auszumerzen.
Quelle: Mannheimer Morgen vom 24.03.2010

