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Was gibt es neues?

17.06.10 09:21

Eiskunstlauftalent erhält Unterstützung von der Insel


Sie ist mit einem Notenschnitt von 2,2 nicht nur eine gute...

15.06.10 15:23

Sarah Hecken in Kanada und Paris dabei


Die neue Saison hat noch nicht mal begonnen und schon stehen die ersten beiden Top-Events für die...

17.05.10 11:30

Sarah Hecken im Eishockey-Fieber


Zur Zeit findet in Sarah´s Heimatstadt Mannheim die Eishockey-WM in der SAP-Arena statt....

06.05.10 15:44

Einladung zum Springreiten


Am Montag, den 03. Mai 2010 wurde die mehrfache Deutsche Meisterin im Eiskunstlaufen Sarah Hecken...

03.05.10 15:59

Olympiatreffen im Europapark


Am Wochenende fand im Europapark in Rust das legendäre Olympiatreffen statt.Große Emotionen und...

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Im Januar 1993 sah meine Schwester Alexandra (damals 2 ½ Jahre alt), die deutsche Eisläuferin Tanja Szewczenko bei den Europameisterschaften im Fernsehen. Daraufhin wollte sie unbedingt Eis laufen.

Im August 1993 kam ich zur Welt und wie man sagt: „mit Schlittschuhen“. Denn ich sah mindestens dreimal die Woche die Eishalle vom Mannheimer ERC im Kinderwagen von innen. Da ich in meiner Entwicklung etwas schnell war, konnte ich mit 10 Monaten schon gut laufen. Mit 1 ½ Jahren quälte ich meine Mutter, bis sie mir endlich ein paar Schlittschuhe in Größe 19 (die mir noch einiges zu groß waren) kaufte. Beim Sommertraining in Kaiserslautern, durfte ich endlich auch aufs Eis. Es machte unheimlichen Spaß und ich wusste sofort wie ich aufstehen sollte, wenn ich hingefallen war. Den Rest schaute ich mir bei meiner Schwester ab.

Mit dem Beginn der neuen Saison, meldete meine Mutter mich im Clubtraining an. Aber dort war es mir langweilig. Außer ich konnte mal wieder mit den Pinguinen Wettrennen bis an die Bande fahren. Aber dann schimpfte Herr Häfner immer. Also entschloss ich mich immer wieder auf die zweite Trainingshalle abzuhauen, um mit den großen zu trainieren. Aber das durfte ich nicht, weil ich zu klein war.

Als ich nun endlich die ersten Prüfungen abgelegt hatte, durfte ich in die Fördergruppe. Die Herausforderung fand ich dort nicht, also quengelte ich weiter, bis ich Privatstunden bekam oder bei meiner Schwester mittrainieren durfte.

Mit 4 Jahren wollte ich dann unbedingt meinen eigenen Trainer. Und es sollte niemand geringeres sein als Landestrainer Peter Sczypa, der bereits Claudia Leistner zum EM Titel geführt hatte. Und er nahm mich auch gleich. Dort fühlte ich endlich die Herausforderung. Meiner Schwester wurde dabei ganz bang, denn er gilt als sehr streng und konsequent in der Technikarbeit.

Als ich mit 5 Jahren den Axel sprang, wusste ich dass meine Entscheidung richtig war und es ging weiter aufwärts bis heute zu allen Dreifachen.

Leider brach sich meine Schwester mit 7 Jahren beim doppelten Rittberger den Fuß und konnte daraufhin nicht mehr laufen.

Das Eis und die Eishalle sind ein fester Bestandteil meines Lebens und ich kann es mir gar nicht ohne vorstellen.

Ja, manchmal ist es hart, manchmal ist der Weg schwer und alles scheint gegen dich zu sein. Aber dann kommt die Belohnung für die harte Arbeit und die Beharrlichkeit: das Treppchen. Da fühle ich mich wohl und da schöpfe ich immer wieder neue Kraft um neue Wege zu wagen und probieren. Es macht Spaß! Und wie! Und ich habe viele Freunde und Freundinnen die sich mit mir freuen können und mich bedingungslos unterstützen.

Danke an Euch alle!